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Joel_Gernet_Weinhandel+Digitalisierung_Social_Media_Titelblatt

Kann ich als Weinhändler meine Social-Media-Kanäle lediglich zu Büroöffnungszeiten bedienen? Soll der Boss jedes Posting persönlich abnicken? Nun, möglich ist alles. Aber ist es auch sinnvoll?

Um Fragen wie die obenstehenden drehte sich vergangene Woche die Diskussion, die angeregt durch mein Referat «Einsatz und Nutzen von Social Media» entstanden ist. Anlass waren die Fachtagungen «Weinhandel & Digitalisierung» der Vereinigung Schweizer Weinhändler (VSW) in Zürich sowie Lausanne.

Für alle Interessierten gibt’s hier meine Präsentation auf Deutsch (D/F):

In meinem Referat ging es darum, interessierten Weinhändlern die Chancen aufzuzeigen, die sich ihnen durch den Einsatz sozialer Medien bieten. Dabei ging geht weniger um die richtige oder falsche Nutzung (sofern man das überhaupt so werten kann), sondern vor allem darum, DASS diese Chancen überhaupt wahrgenommen werden.

Wenn man alle praktischen Tipps, Strategien und technischen Finessen auf drei einfache Punkte herunterbricht, landet man bei diesen drei einfachen aber umso wichtigeren Punkten – auch als Erinnerung an mich selber:

  • Sei sichtbar…
  • Sei kreativ…
  • Dranbleiben!

Während sich die einen Taguns-Teilnehmer also Sorgen machten, dass sie Instagram-Beiträge am Feierabend verfassen müssen, zeigte ein anderer, dass es auch anders geht: Ein junger Weinhändler aus dem Kanton Bern schilderte, wie er seine Kunden quasi in Echtzeit via WhatsApp berät…rund um die Uhr. Die Funktion ist sogar als Button «WhatsApp-Chat Kundenservice» auf der Händler-Website eingebunden – und sie soll rege genutzt werden.